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19.02.2020
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Abgewählter NPD-Mann reicht Klage ein
Gießen. Ein in Hessen zum Ortsvorsteher gewählter NPD-Mann klagt gegen seine Abwahl. Am Dienstag bestätigte das Verwaltungsgericht Gießen den Eingang der Klage von Stefan Jagsch. Der ehemalige Ortsvorsteher von Altenstadt-Waldsiedlung wolle erreichen, dass seine Abwahl sowie die Wahl seiner Nachfolgerin für ungültig erklärt werden, erklärte eine Gerichtssprecherin. Der stellvertretende Landesvorsitzende der NPD in Hessen war im September 2019 von den Ortsbeiratsvertretern von CDU, SPD und FDP unter anderem mit der Begründung gewählt worden, es habe keinen anderen Kandidaten gegeben. Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen; nach einer Welle der Empörung wählte der Beirat den NPD-Politiker wieder ab. (dpa/jW)
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