-
19.02.2020
- → Inland
Terrorzelle: Linke will mehr Informationen
Berlin. Nach der Verhaftung mehrerer mutmaßlicher Mitglieder einer rechten Terrorzelle am 14.2. (jW berichtete) hat die Partei Die Linke zur nächsten Sitzung des Bundestagsinnenausschusses einen Bericht über die Verdächtigen verlangt. »Insbesondere frage ich mich, ob V-Leute des Verfassungsschutzes darin involviert waren«, sagte die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulla Jelpke, der Rheinischen Post (Dienstagausgabe). Oft genug hätten »die Geheimdienste selbst zum Aufbau rechter Strukturen beigetragen oder ihre schützende Hand über diese gehalten«, sagte Jelpke der Zeitung. Die Mitglieder der Terrorzelle um Werner S. sollen Angriffe auf sechs Moscheen in kleineren Städten geplant haben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!