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Russland soll für Jukos Schadenersatz zahlen

Den Haag. Die Russische Föderation hat im milliardenschweren Dauerstreit mit den Altaktionären des zerschlagenen Ölkonzerns Jukos eine Niederlage erlitten. Russland müsse Schadenersatz in Höhe von umgerechnet 50 Milliarden US-Dollar zahlen, urteilte ein Gericht in Den Haag im Berufungsverfahren am Dienstag. Damit ist ein entsprechendes Urteil von 2014 rechtmäßig. Das Justizministerium in Moskau kündigte an, gegen diese Entscheidung vor dem höchsten Gericht der Niederlande vorzugehen. Jukos gehörte dem Oligarchen Michail Chodorkowski. Russland hatte den Konzern 2006 für insolvent erklärt. Der Konzern wurde zerschlagen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2020, Seite 2, Inland

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