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Anklage beziffert Schaden bei Audi

Hamburg. Die Staatsanwaltschaft macht den früheren Audi-Chef Rupert Stadler und drei im Dieselskandal mitangeklagte Exmitarbeiter für einen Milliardenschaden verantwortlich. Den mit bis zu 3,3 Milliarden Euro größten Teil davon legt die Anklagebehörde dem früheren Leiter der Audi-Motorenentwicklung, Wolfgang Hatz, und den beiden weiteren führenden Exmitarbeitern zur Last, wie das Handelsblatt am Montag unter Berufung auf die Anklageschrift berichtete. Die kleinere Summe von 27,5 Millionen Euro entfalle auf Stadler. Er habe spätestens ab Ende September 2015 von den Manipulationen von Dieselabgaswerten gewusst und trotzdem den Verkauf entsprechender Autos nicht gestoppt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2020, Seite 2, Inland

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