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Riads Militärallianz tötet 31 Zivilisten im Jemen

Dubai. Nach dem Abschuss eines saudischen Kampfflugzeugs im Jemen sind bei einem offenbar von Riad geführten Vergeltungsangriff mindestens 31 Zivilisten getötet worden. Zwölf weitere Menschen seien bei den Luftangriffen in der jemenitischen Provinz Al-Dschauf verletzt worden, teilte das UN-Büro für humanitäre Hilfe (OCHA) am Sonnabend mit. Die Verantwortung für den am Freitag abend abgeschossenen Kampfjet übernahmen die Ansarollah. Die OCHA-Koodinatorin Lise Grande verurteilte die Luftangriffe der von Riad geführten Militärkoalition: »Nach dem humanitären Völkerrecht sind Parteien, die Gewalt anwenden, verpflichtet, die Zivilbevölkerung zu schützen«. Die Militärkoalition sprach von der »Möglichkeit von Kollateralschäden« während einer »Such- und Rettungsaktion« am Ort des Flugzeugabsturzes, wie die saudische Nachrichtenagentur SPA meldete. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2020, Seite 1, Ausland

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