-
13.02.2020
- → Inland
Ford ordnet in Köln Kurzarbeit an
Köln. Der Autokonzern Ford hat mit Kurzarbeit in seinem Kölner Werk auf den Absatzrückgang in Großbritannien reagiert. Betroffen seien rund 2.200 Mitarbeiter in der Fertigung des Kleinwagens »Fiesta«, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Statt an fünf werde nur noch an vier Tagen gearbeitet. Die Kurzarbeit sei bis Ende des Jahres beantragt worden. Im Mai wolle man überprüfen, ob die Maßnahme weiter notwendig sei. Pro Tag werden in Köln 1.150 Fahrzeuge des Modells »Fiesta« gebaut. Ein Drittel der Produktion sei bisher nach Großbritannien gegangen, sagte der Sprecher. Dort sei der Verkauf wegen des »Brexits« und der Schwäche des Pfunds zurückgegangen. Auch in Südeuropa sei die Nachfrage gesunken. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!