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Trotz Reiseverbot: Guaidó in Kolumbien

Bogotá. Trotz eines Reiseverbots ist der selbsternannte »Interimspräsident« Juan Guaidó aus seiner Heimat Venezuela ins Nachbarland Kolumbien gereist. »Wir heißen Präsident Guaidó in Kolumbien willkommen«, schrieb Kolumbiens rechter Staatschef Iván Duque am Sonntag auf Twitter. »Heute nachmittag haben wir ein Arbeitstreffen.« Zudem soll Guaidó am heutigen Montag an einem regionalen Ministertreffen zum Thema »Terrorismus« in Bogotá teilnehmen, bei dem auch US-Außenminister Michael Pompeo erwartet wird. Wegen laufender Strafverfahren darf Guaidó Venezuela eigentlich nicht verlassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.01.2020, Seite 2, Ausland

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