-
04.01.2020
- → Ausland
Kolumbien: Erneut Ex-FARC-Kämpfer getötet
Bogotá. In Kolumbien ist am 1. Januar erneut ein früherer Kämpfer der FARC getötet worden. Wie die FARC-EP am Donnerstag auf Twitter mitteilte, sei der im Rahmen des Friedensprozesses wieder ins zivile Leben eingegliederte Benjamín Banguera Rosales im Departement Cauca mit zwei Schüssen niedergestreckt worden. Dies berichtete Telesur (online). Am Dienstag hatte die für Kolumbien zuständige Mission der UNO einen Bericht vorgelegt, dem zufolge 2019 mit 77 Morden das »gewalttätigste Jahr« für die demobilisierten FARC gewesen sei. UN-Generalsekretär António Guterres wiederholte seine Forderung nach »wirksameren Maßnahmen zum Schutz des Lebens von ehemaligen Kämpfern, sozialen Führern, Menschenrechtsverteidigern und denjenigen, die an der Umsetzung des Friedensabkommens beteiligt sind«. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!