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Armutslöhne in der Systemgastronomie

Osnabrück. Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) hat die Unternehmen in der Systemgastronomie aufgefordert, den rund 120.000 Angestellten in Deutschland mehr Geld zu zahlen. NGG-Vorsitzender Guido Zeitler sagte im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (Montagausgabe), derzeit bedeute »eine Beschäftigung in der Systemgastronomie den direkten Weg in die Altersarmut«. Die NGG fordert einen tariflich festgeschriebenen Mindeststundenlohn von zwölf Euro. 80 Prozent der Beschäftigten verdienten weniger, so Zeitler. Der aktuell laut Tarifvertrag gültige Bruttostundenlohn für sogenannte Hilfsarbeiten wie Geschirrspülen oder Tischeabräumen liegt bei 9,25 Euro. Die NGG und der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) hatten sich kürzlich zu einem ersten Tarifgespräch getroffen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2019, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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