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Merkel will angeblich Ermittlung abwarten

Berlin. Nachdem am Mittwoch bereits zwei russische Diplomaten auf Verdacht ausgewiesen wurden, hält sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Fall des in Berlin im August erschossenen Georgiers über ihr weiteres Vorgehen bedeckt. Merkel betonte am Donnerstag in Berlin, dass bislang nur ein Anfangsverdacht vorliege. Deshalb wolle sie keine spekulativen Fragen beantworten, sondern die Arbeit des Generalbundesanwalts abwarten, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem kasachischen Präsidenten Kasym-Schomart Tokajew. Am 23. August war ein 40 Jahre alter Georgier in einem Berliner Park erschossen worden. Wegen des Verdachts, dass staatliche Stellen in Russland oder in der Teilrepublik Tschetschenien den Mord in Auftrag gegeben hatten, übernahm die Bundesanwaltschaft den Fall. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2019, Seite 4, Inland

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