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Abschiebestopp für Afghanen gefordert

München. Drei Jahre nach Beginn der Sammelabschiebungen aus der BRD nach Afghanistan fordern Flüchtlingsorganisationen erneut deren Beendigung. Das Land sei weiterhin eins der unsichersten der Welt, sagte der rechtspolitische Referent von Pro Asyl, Bernd Mesovic, am Donnerstag laut einem Bericht des Evangelischen Pressedienstes in München. In Deutschland sei die Verunsicherung durch drohende Abschiebungen so groß, dass viele junge Afghanen insbesondere nach Frankreich migrierten, wo die Chancen auf Asyl deutlich besser seien, ergänzte Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2019, Seite 4, Inland

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