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BND wusste mehr über Amri als bisher bekannt

Berlin. Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat kurz vor dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz 2016 Informationen über den mutmaßlichen Haupttäter Anis Amri eingeholt und unter anderem eine Handyortung veranlasst. Nach einem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) vom Donnerstag soll der BND bereits sechs Wochen vor dem Lkw-Attentat »umfangreiche Erkenntnisse« über Amri gehabt haben. Das gehe aus internen Behördendokumenten hervor. Der deutsche Auslandsgeheimdienst habe gut sechs Wochen vor dem Anschlag im Dezember 2016 auch gezielt nach Amri gesucht, berichtete der Tagesspiegel am Donnerstag online unter Berufung auf ihm vorliegende »interne Behördenunterlagen«. Am 21. November habe der BND Amris Handy im »Dreieck zwischen Rostock, Potsdam und Cottbus« geortet. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2019, Seite 1, Inland

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