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Kommunen: Wenig Frauen in Spitzenämtern

Wiesbaden. Nur jedes zehnte politische Spitzenamt in den Rathäusern kreisfreier Städte und in den Landratsämtern wird von einer Frau besetzt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Auch in den Spitzenämtern der Länder und im Bund sind die Frauen stark unterrepräsentiert: Neben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sind mit Maria Luise Dreyer (SPD, Rheinland-Pfalz) und Manuela Schwesig (SPD, Mecklenburg-Vorpommern) derzeit nur zwei Regierungschefs weiblich. Auf der Ebene darunter, in den Ministerämtern, sei das Verhältnis von Männern und Frauen dagegen in Ländern und Bund fast gleich, heißt es. Hier liege der Frauenanteil bei 42 Prozent. In der Privatwirtschaft sei auf der höchsten Ebene nur etwa jeder vierte Chefposten mit einer Frau besetzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2019, Seite 15, Feminismus

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