Zum Inhalt der Seite
Fußball

Last man standing

Berlin. Seit dem Anschluss vor 30 Jahren schafften es nur 37 Profis in die deutsche Nationalmannschaft, die das Fußball-ABC noch in der DDR gelernt hatten oder zumindest dort geboren wurden. 21 von ihnen machten mehr als zehn Spiele für den Deutschen Fußballbund. Mit Maximilian Arnold wurde erst ein nach 1990 in Ostdeutschland geborene Spieler in die DFB-Elf berufen. Der Anteil der Akteure aus dem Osten in der deutschen Auswahl bei Großturnieren nahm zudem seit 2002 stetig ab. Bei der WM in Japan und Südkorea gehörten noch sieben Spieler zum Nationalteam. 2006 waren es noch vier. 2010 in Südafrika war der 1990 in Greifswald geborene Toni Kroos der einzige Fußballprofi aus den neuen Bundesländern im DFB-Aufgebot. Kroos war auch der einzige Ostdeutsche, der 2014 in Rio Weltmeister wurde. Er steht auch aktuell regelmäßig in der Nationalelf. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2019, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!