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Sea-Eye lehnt neuen Verhaltenskodex ab

Berlin. Der Vorschlag eines Verhaltenskodexes für Seenotretter von Innenminister Horst Seehofer (CSU) stößt bei der Organisation Sea-Eye auf Widerstand. »Wir sehen bei uns kein Fehlverhalten«, sagte Sea-Eye-Sprecher Gorden Isler der Deutschen Presseagentur. Es gebe schon das Seevölkerrecht oder das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen. »Das sind unsere Kodexe.« Seehofer hatte in diesem Zusammenhang gesagt, Seenotretter sollten »nicht indirekt das Geschäft der Schleuser besorgen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2019, Seite 4, Inland

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