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Riad fordert Aktienkauf für Ölfirma Aramco

Abu Dhabi. Saudi-Arabien setzt wohlhabende Familien unter Druck, sich am Börsengang seiner staatlichen Ölgesellschaft Aramco zu beteiligen, um die von Kronprinz Mohammed bin Salman angestrebte Zwei-Milliarden-Dollar-Hürde zu erreichen. Wie die Financial Times am Freitag berichtete, wurden Mitglieder der betroffenen Familien bereits 2017 und 2018 in Riads Ritz-Carlton-Hotel inhaftiert, in einer von der saudischen Regierung als Vorgehen gegen die Korruption bezeichneten Aktion. JP Morgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Credit Suisse gehören zu den mehr als einem Dutzend westlichen Finanzinstituten, die den Börsengang bei Investoren fördern werden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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