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Sozialverbände: Schutz von Frauen mangelhaft

Berlin. Mehrere Sozialverbände haben Bund und Ländern vorgeworfen, Frauen trotz anderslautender Versprechen noch immer nicht besser vor Gewalt zu schützen. »Bund und Länder haben zwar angekündigt, die Lage von Frauen als Opfer von häuslicher Gewalt zu verbessern. Doch bisher ist nicht viel passiert«, sagte Diakonie-Vorstandsmitglied Maria Loheide Anfang der Woche den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Geschäftsführerin der Frauenhaus-Koordinierung, Heike Herold, sagte, der 2018 ins Leben gerufene runde Tisch zu dem Thema zeige noch keine Erfolge. Vor allem wurde kritisiert, dass es keine bundesweit einheitliche Finanzierung für Frauenhäuser gibt. »Im Moment stehen wir in Deutschland vor einem Flickenteppich an Regelungen«, klagte Fachreferentin Katrin Frank vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. Im September 2018 hatte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) einen runden Tisch von Bund, Ländern und Kommunen ins Leben gerufen, um die Situation zu verbessern. Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervorgeht, haben sich die Teilnehmer seither zweimal getroffen. Dabei sei über ein Bundesförderprogramm beraten worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2019, Seite 15, Feminismus

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