Zum Inhalt der Seite

Philippinen: 1.700 Exhäftlinge ins Gefängnis

Manila. Auf den Philippinen droht mehr als 1.700 ehemaligen Häftlingen, die wegen guter Führung vorzeitig entlassen worden waren, die Rückkehr ins Gefängnis. Die Polizei appellierte am Donnerstag an die Exgefangenen, sich zu stellen. Polizeichef Oscar Albayalde drohte, dass sie ansonsten »wie Flüchtige« behandelt würden. Zuvor hatte Präsident Rodrigo Duterte die Entlassungen wegen Korruptionsvorwürfen gegen die zuständige Behörde durch einen Erlass rückgängig gemacht. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2019, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!