Zum Inhalt der Seite
Goethe

Ursprung der Welt

Johann Wolfgang von Goethes (1749–1832) Begeisterung für die Naturwissenschaften ist der »Klassik Stiftung Weimar« eine besondere Ausstellung wert – pünktlich zum 270. Geburtstag des vor allem als Dichterfürsten bekannten »Faust«-Autors. Unter anderem 400 Objekte aus Goethes eigener naturwissenschaftlicher Sammlung von 23.000 Tier- und Pflanzenpräparaten, Mineralien und Experimentiervorrichtungen zeigt die Stiftung in der Schau »Abenteuer der Vernunft. Goethe und die Naturwissenschaften um 1800«.

Vom 27. August bis zum 5. Januar zeichnet die Ausstellung im Schiller-Museum Weimar die damalige Situation der Forschung nach, die sich etwa mit den Fragen nach dem Ursprung der Welt und des Lebens beschäftigte. »Goethe sah sich mittendrin und ließ es sich nicht nehmen, wirklich lebhaft mitzudiskutieren«, sagte eine der Kuratorinnen, Kristin Knebel. Bis kurz vor seinem Tod beschäftigte er sich noch mit neuesten Forschungsergebnissen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2019, Seite 11, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!