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Migration

Mexiko kritisiert US-Politik

Mexiko-Stadt. Mexiko hat besorgt auf Pläne der US-Regierung reagiert, künftig auch Kinder illegal eingewanderter Familien für die gesamte Dauer ihres Asyl- oder Einwanderungsverfahrens in Gewahrsam zu halten. Damit könnten Minderjährige auf unbestimmte Zeit festgehalten werden, kritisierte die Regierung in einer Mitteilung vom Mittwoch (Ortszeit). Mexiko werde betroffenen Landsleuten konsularischen Beistand leisten und die Bedingungen in den Zentren beobachten, hieß es. Zudem prüfe man rechtliche Schritte gegen die neue Regelung. Bislang konnten Kinder maximal 20 Tage in den Zentren festgehalten werden, für Erwachsene war die Zeit bisher bereits unbegrenzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2019, Seite 7, Ausland

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