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Waldbrände in Brasilien

Bolsonaro beschuldigt Umweltschützer

Brasília. Nach Darstellung der brasilianischen Regierung könnten Umweltschützer hinter der jüngsten Serie von Waldbränden in der Amazonasregion stecken. »Wir nehmen den Nichtregierungsorganisationen ihre Zuschüsse. Jetzt fehlt ihnen das Geld«, sagte Präsident Jair Bolsonaro am Mittwoch (Ortszeit). »Es kann also sein, dass diese Organisationen gegen mich persönlich und die brasilianische Regierung vorgehen. Das ist der Krieg, in dem wir uns befinden.« Die so Attackierten wiesen die Vorwürfe zurück. »Diese Behauptung des Präsidenten ist unverantwortlich«, sagte der Präsident des Instituts für Umweltschutz (Proam), Carlos Bocuhy, dem Nachrichtenportal G 1.

Von den sich immer weiter ausbreitenden Bränden werden auch indigene Völker bedroht, die teilweise ohne Kontakt zur Außenwelt im Regenwald leben. Acht dieser Gemeinschaften sollen bereits von den Bränden eingeschlossen sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2019, Seite 1, Ausland

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