-
02.08.2019
- → Inland
BUND: 1,5 Milliarden Euro für Wälder gefordert
Berlin. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat von der Bundesregierung mindestens 1,5 Milliarden Euro für die Rettung der vom Klimawandel bedrohten Wälder gefordert. Wenigstens eine Milliarde Euro solle in ein Programm zum Umbau von Nadelforsten hin zu naturnahen Laubmischwäldern fließen, erklärte BUND-Chef Hubert Weiger am Donnerstag in Berlin. Zusätzlich würden 500 Millionen Euro zur Unterstützung privater Waldbesitzer gebraucht. Hintergrund ist ein Treffen der Forstminister von CDU und CSU am Donnerstag in Moritzburg bei Dresden. Dort soll ein »Masterplan« vorgestellt werden, um den Wald vor dem Kollaps zu bewahren. Weiger begrüßte das Treffen, warnte aber auch davor, ihn zu einem »Showgipfel» zu machen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!