-
10.07.2019
- → Sport
Soziale Lage
Köln. Nur jedes 2000. Fußballspiel in Deutschland musste in der Saison 2018/19 wegen gewaltsamer Angriffe abgebrochen werden. Diese Statistik veröffentlichte der Deutsche Fußballbund (DFB) am Dienstag in seinem fünften »Lagebericht Amateurfußball«. Demnach seien gut 0,05 Prozent (685) der insgesamt mehr als 1,3 Millionen per Schiedsrichterbericht ausgewerteten Spiele betroffen gewesen. Zuletzt hatten mehrere Extremfälle Schlagzeilen gemacht. Die Schiedsrichter halten auch Gewalt- oder Diskriminierungsfälle fest, die nicht zu einem Spielabbruch führten, was bei etwa jedem 200. Spiel der Fall war. Etwa 4.000mal wurde Gewalt gemeldet, 2.725mal Diskriminierung. 2.906mal wurden Schiedsrichter angegriffen – eine leichte Steigerung gegenüber der Vorsaison (2.866), obwohl rund 50.000 Spiele weniger absolviert wurden. »Soziale Konflikte brechen hier auf dem Fußballplatz durch«, sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!