-
04.07.2019
- → Ausland
Tod bei Festnahme in Tunis
Tunis. Nach einem Anschlag in der vergangenen Woche in der tunesischen Hauptstadt Tunis ist ein dringend Tatverdächtiger getötet worden. Sicherheitskräfte hätten den gesuchten 23jährigen in einem Wohnviertel in Tunis umstellt und »unschädlich gemacht«, teilte das Innenministerium am späten Dienstag abend mit. Lokale Medien berichteten, der mutmaßliche Terrorist habe in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle eine Sprengstoffweste gezündet, um sich der Festnahme zu entziehen. Er sei dabei getötet worden. Weitere Opfer habe es nicht gegeben, bestätigte das Innenministerium.
Am vergangenen Donnerstag waren kurz hintereinander zwei Sprengsätze in der Innenstadt von Tunis explodiert. Ein Attentäter und ein Polizist starben, acht Menschen wurden verletzt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!