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Vor Präsidentenwahl

Opposition protestiert in Afghanistan

Kabul. Mehrere afghanische Präsidentschaftskandidaten haben am Dienstag auf einer Großversammlung mit Tausenden Anhängern die Regierung in Kabul zum Rücktritt aufgerufen. Bei der Veranstaltung im Ghasi-Stadion im Südosten der Stadt bezeichnete der ehemalige Nationale Sicherheitsberater Hanif Atmar die Regierung von Präsident Aschraf Ghani als illegitim und eine Bedrohung für faire Wahlen. Er forderte eine Übergangsregierung, die bis zur Präsidentenwahl Ende September die Amtsgeschäfte übernehmen solle.

Ghanis Amtszeit ist bereits am 22. Mai abgelaufen. Ursprünglich hätte die Wahl Ende April stattfinden sollen, allerdings wurde sie erst auf Juli und schließlich auf Ende September verschoben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2019, Seite 7, Ausland

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