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Ägypten: UNO politisiert Mursis Tod

Kairo. Ägyptens Regierung hat dem Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen vorgeworfen, den Tod des früheren Präsidenten Mohammed Mursi für politische Zwecke zu nutzen. Die Forderung aus Genf nach einer unabhängigen Untersuchung der Todesumstände sei ein »Versuch, eine natürliche Todesursache absichtlich zu politisieren«, sagte der ägyptische Außenamtssprecher Ahmed Hafes am Mittwoch. Das UN-Büro ziehe dabei »voreilige Schlüsse«. Mursi war am Montag mit 67 Jahren während einer Gerichtsverhandlung gegen ihn ohnmächtig geworden und kurz darauf gestorben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2019, Seite 6, Ausland

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