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25.05.2019
- → Feuilleton
Sehr, sehr traurig
Och Mensch, Wiechlaff, jezz biste gaanich mehr steablich. Wer erzählt uns jetzt vom walucken und von der Schönheit der Liebe, wer entlarvt jetzt die Idiotien und Idiot*innen unserer Zeit? Wer nimmt uns jetzt bei der Hand und führt uns hinaus aus dem »Sparadies der Frisöre«, hinein in eine Welt voller Klugheit, Mitgefühl und guten Zigarren?
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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