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Duisburg: Berichte über Polizeigewalt

Duisburg. Antifaschisten erheben schwere Vorwürfe gegen die Duisburger Polizei. Nachdem die neofaschistische Partei »Die Rechte« am Donnerstag in Essen und Oberhausen Kundgebungen abgehalten hatte, kam es am Abend in Duisburg zu Auseinandersetzungen zwischen rund 20 Neonazis und rund 150 Gegendemonstranten. Die Polizei soll, so berichteten Augenzeugen am Freitag gegenüber jW, äußerst brutal gegen letztere vorgegangen sein. Mindestens vier Antifaschisten hätten infolge des Polizeieinsatzes zur Behandlung ins Krankenhaus gemusst. Eine Person sei von den Beamten bewusstlos geprügelt worden, hieß es. Die Polizei berichtete in einer am Freitag veröffentlichten Pressemeldung einzig, dass sie acht Strafanzeigen gefertigt habe und dass eine 71jährige Frau bei einem Gerangel verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden sei. (bern)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2019, Seite 4, Inland

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