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Kritik an Lage von Flüchtlingen in Ungarn

Strasbourg. Der Europarat hat sich erneut besorgt über die Lage von Flüchtlingen in Ungarn geäußert. Asylanträge könnten nur in zwei Transitzonen an der serbischen Grenze gestellt werden, in denen Migranten hinter hohen Stacheldrahtzäunen de facto eingesperrt seien, kritisierte die Menschenrechtsbeauftragte der paneuropäischen Länderorganisation, Dunja Mijatovic, in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. Den in Containerlagern untergebrachten Flüchtlingen werde zudem ausreichende Nahrung verweigert. Die ungarische Regierung müsse diese »unmenschliche Behandlung unverzüglich beenden«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2019, Seite 2, Ausland

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