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Lohneinbußen für Frauen nach Elternzeit

Düsseldorf. Auszeiten für die Kinderbetreuung sind für Frauen in Deutschland laut einer Studie mit erheblichen Lohneinbußen danach verbunden. Bei einer Pause von mehr als zwölf Monaten verdienen sie nach Berechnungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung im Schnitt knapp zehn Prozent weniger pro Stunde, wie am Donnerstag die Deutsche Presseagentur berichtete. Dauert die Auszeit weniger als ein Jahr, beträgt das durchschnittliche Minus demnach 6,5 Prozent. Wechselten Frauen nach der Elternzeit von festen Arbeitszeiten zu Gleitzeit, vergrößerten sich die Einbußen. Nach einer längeren Pause verdienten Frauen bei einer Gleitzeitstelle im Schnitt 16 Prozent weniger. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2019, Seite 15, Feminismus

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