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15.05.1997
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Heym-Spiel mit Bisky?
PDS-Chef kandidiert wie Gysi 1998 für Bonn
Neben der Entscheidung Gregor Gysis, auch 1998 wieder für die PDS im Bundestagswahlkampf anzutreten, sind am Mittwoch Informationen über weitere Kandidaturen bekanntgeworden. So will auch der Gewerkschafter Manfred Müller, der bei der letzten Wahl ein Direktmandat holte, wieder antreten. Die ehemalige DDR-Wirtschaftsministerin Christa Luft, die ebenfalls per Direktmandat in den Bundestag einzog, ist dagegen noch unschlüssig. Nicht wieder antreten wird der Schriftsteller Stefan Heym, der den Wahlkreis Berlin-Mitte für die PDS eroberte und bereits während der laufenden Legislaturperiode das Handtuch schmiß. An seiner Stelle könnte PDS-Parteichef Lothar Bisky um ein Direktmandat kämpfen. Bisky, der auch Chef der Brandenburger Landtagsfraktion ist, will sich 1998 erstmals um einen Platz in Bonn bewerben. Bisky sagte am Mittwoch, er habe sich »nicht nach Bonn gedrängt«. Zu seiner Kandidatur habe ihn Gysi überredet.
Aus persönlichen Gründen nicht wieder für den Bundestag kandidieren werden die PDS-Abgeordneten Günther Maleuda, Gerhard Zwerenz, Dagmar Enkelmann, Steffen Tippach und die Gysis Ehefrau Andrea.
jW/AFP/ddpADN
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