Zum Inhalt der Seite
Notre-Dame

Spätes Glück

Victor Hugos »Der Glöckner von Notre-Dame« ist nach dem Brand der Kathedrale zum Onlinebestseller in Frankreich geworden. In Amazons Kategorie »Bücher« stand das 1831 erschienene Buch am Mittwoch in verschiedenen Ausgaben auf den Plätzen eins, drei, fünf, sieben und acht der am meisten verkauften Produkte. Hugo hat die Kathedrale mit seinem Roman verewigt, der vom buckligen Quasimodo und seiner Liebe zur schönen Esmeralda im Paris des 15. Jahrhunderts handelt. Verlagschef Antoine Gallimard von der Madrigall-Gruppe kündigte eine Sonderauflage von 30.000 Exemplaren an. Er rechne mit 50.000 bis 100.000 Euro, die auf »bescheidene Weise« zum Wiederaufbau der Kirche beitragen sollten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2019, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!