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Staatstrauer bis 4. Juli

Ruanda gedenkt des Völkermords vor 25 Jahren

Kigali. 25 Jahre nach dem Beginn des Völkermords hat Ruanda am Sonntag an die mindestens 800.000 Opfer erinnert. Zum Auftakt der Gedenkfeiern in der Hauptstadt Kigali entzündete Staatschef Paul Kagame eine Flamme am Völkermorddenkmal im Stadtteil Gisozi.

Um an das 100 Tage währende Blutvergießen im Jahr 1994 zu erinnern, gilt in Ruanda bis zum 4. Juli Staatstrauer. In Gisozi, wo mehr als 250.000 Opfer begraben sind, hält eine Gedenkstätte die Erinnerung an die damaligen Greueltaten wach. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2019, Seite 2, Ausland

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