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Empörung über Urteil in Italien

Rom. Ein italienisches Gericht hat zwei Männer in einem Vergewaltigungsprozess mit der Begründung freigesprochen, das mutmaßliche Opfer sei gar nicht ihr Typ gewesen, die Frau habe »männlich« ausgesehen. Frauenrechtsaktivistinnen demonstrierten daher am Montag vor dem Gericht der Stadt Ancona, wie italienische Medien berichteten. Die Begründung des Freispruchs aus dem Jahr 2017 wurde erst kürzlich bekannt, als Italiens oberstes Gericht einen neuen Prozess anordnete. Die Frau hatte angegeben, zwei Männer hätten 2015 Drogen in ihr Getränk gemischt. Einer habe sie dann vergewaltigt, der andere habe Wache gestanden. Ein ärztliches Attest soll diese Version gestützt haben. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2019, Seite 15, Feminismus

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