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Sachsen: 60 Immobilien in Hand von Neonazis

Dresden. Die Neonaziszene in Sachsen verfügt nach Einschätzung der sächsischen Grünen landesweit über Dutzende Immobilien, die für Treffen, Feiern oder Konzerte genutzt werden. Insgesamt hätten Neonazis Zugriff auf mehr als 60 Objekte , die gemietet, gepachtet oder gekauft worden seien, teilte Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, am Donnerstag mit. Hinzu kämen noch rund 25 Läden oder rechte Vertriebsfirmen, die für Einnahmen sorgten. Die Grünen stützen sich auf Angaben der sächsischen Landesregierung, die von 22 »rechtsextremistisch genutzten Immobilien« und zehn Neonazivertrieben ausgeht. Dazu kämen eigene Recherchen seiner Partei, sage Lippmann. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2019, Seite 4, Inland

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