Zum Inhalt der Seite

Erneut rassistischer Angriff in Berlin

Berlin. Ein Mann soll in Berlin eine 14jährige attackiert und rassistisch beleidigt haben. Nach Zeugenaussagen habe der 32jährige am Freitag abend »Scheiß Kanaken« gerufen, als er dem Mädchen in die Rippen schlug. Erst eine Woche zuvor waren in Berlin eine 15- und eine 16jährige von einem Mann rassistisch beleidigt und mehrfach ins Gesicht geschlagen worden. Zudem hatte eine Frau versucht, einer Zwölfjährigen das Kopftuch herunterzureißen. In allen Fällen ermittelt der Staatsschutz. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2019, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!