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Tabu mit drei Buchstaben

Über Sex, Religion und Träume sollten Schriftsteller nach Meinung des Briten Martin Amis (69) nicht schreiben. Die drei »Pro­blem«-Themen sollte Literatur »besser meiden«, sagte Amis dem Magazin der Zeit. Über Sex zu schreiben, sei »völlig hoffnungslos« – »der Weg dorthin und wieder zurück, in Ordnung«. Religionen seien »überkommene Konzepte, also Klischees«, Träume »extrem subjektiv«. »Literatur aber möchte und sollte universell sein.« Zu Amis’ bekanntesten Romanen zählen »Gierig«, »London Fields« und »Die schwangere Witwe«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.01.2019, Seite 10, Feuilleton

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