Zum Inhalt der Seite

Italien knickt im Haushaltsstreit mit EU ein

Brüssel. Italien und die EU-Kommission haben ihren Haushaltsstreit vorerst beigelegt. »Die heutige Einigung ist nicht ideal«, sagte EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis am Mittwoch in Brüssel. Ein Defizitverfahren könne jedoch damit vermieden werden – vorausgesetzt, die italienischen Zugeständnisse würden umgesetzt. Ein erheblicher Teil des eingesparten Betrags stamme aus dem späteren Inkrafttreten von den beiden wichtigsten Expansionsmaßnahmen, dem Bürgereinkommen und der Rücknahme der Rentenreform, sagte Dombrovskis. Rom will nun 2019 auf 10,25 Milliarden Euro verzichten. Die Regierung peilt nur noch eine Neuverschuldung von 2,04 statt 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung an. Damit wurde auch die Prognose für das Wirtschaftswachstum von 1,5 auf ein Prozent nach unten korrigiert. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2018, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!