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Kindertransporte: 2.500 Euro für Überlebende

Berlin. 80 Jahre nach den ersten Kindertransporten jüdischer Minderjähriger ins sichere Ausland erhalten die Überlebenden eine einmalige symbolische Entschädigung von 2.500 Euro. Darauf einigten sich das Bundesfinanzministerium und die Jewish Claims Conference (JCC) in Gesprächen, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Mit den Transporten waren rund 10.000 jüdische Kinder nach der Reichspogromnacht am 9. November 1938 aus Deutschland und von Deutschland annektierten Gebieten in sichere Staaten gebracht worden. Viele sahen ihre Eltern nie wieder. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2018, Seite 4, Inland

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