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EU-Gipfel: Euro-Zone wird geschützt

Brüssel. Die EU-Staaten haben ein Reformpaket zum »Schutz« der Euro-Zone vor künftigen Finanzkrisen verabschiedet. Das verlautete am Freitag aus Diplomatenkreisen in Brüssel. Im Zentrum steht die Stärkung des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM, der Kredite an pleitebedrohte Staaten vergibt. In der Folge der Finanzkrise ab 2008 wurde etwa eine Staatspleite Griechenlands verhindert, die Konsequenzen für die gesamte Euro-Zone nach sich gezogen hätte.

Im Detail soll der ESM nun künftig nicht erst in »äußerster Not«, sondern schon früher einschreiten dürfen. Außerdem soll er Keditprogramme stärker selbst managen. In der Griechenland-Krise spielte die sogenannte Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds die zentrale Rolle. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2018, Seite 1, Inland

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