-
11.12.2018
- → Feuilleton
Pinakothek im Regen
Die Neue Pinakothek in München wird ab dem 31. Dezember voraussichtlich bis 2025 geschlossen sein. Das Museum soll in dieser Zeit generalsaniert werden. Zu den Kosten machte Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) am Montag in München keine Angaben. Zunächst müsse das Bauvorhaben im kommenden Jahr vom Landtag abgesegnet werden. Zum Abschied sei der Eintritt in den letzten beiden Wochen (ab 17. Dezember) frei, sagte Sibler. Die wichtigsten Werke des Museums von Vincent van Gogh, Gustav Klimt oder Caspar David Friedrich sollen in den kommenden Jahren in anderen Münchner Museen zu sehen sein.
Die Neue Pinakothek wurde 1981 nach den Plänen des Architekten Alexander von Branca eröffnet und ist in die Jahre gekommen. Bei starkem Regen tropft Wasser durchs Dach. Lüftung und Klimaanlagen sind veraltet. Zudem seien die Wände mit Schadstoffen wie Asbest verseucht, teilte das Staatliche Bauamt München 1 am Montag mit. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!