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Theater

La Guerillera auf der Bühne

Foto: Silvio Bach
Laura Mitzkus (l.) und Astrid Kohlhoff

In der DDR trugen Kollektive, Schulen, Brigaden und Kindergärten den Namen Tamara Bunke, die als »Tania la Guerrillera« an der Seite Ernesto »Che« Guevaras in Bolivien kämpfte. Heute ist noch ein Asteroid nach ihr benannt. Ihr Nachlass wird an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) aufgearbeitet. Nun haben sich fünf Schauspielerinnen und Schauspieler des Recherchekollektivs »Vajswerk« näher mit dieser Heldin der Revolutionsgeschichte beschäftigt und zeigen ihre Ergebnisse im Theaterstück »Tamara Bunke. Eine Heldin wird gemacht« an der HTW. Das Stück wird von Donnerstag bis Samstag in der HTW zu sehen sein, im Rahmenprogramm wird Gerd Koenen am Freitag einen Vortrag über »Das Guevara-Projekt – Epitaph auf Tamara Bunke« halten. Koenen ist besonderer Sympathien für den kommunistischen Kampf längst völlig unverdächtig, das Leben von Bunke, die ihren Kampfnamen in Erinnerung an die 1941 hingerichtete sowjetische Partisanin Soja Anatoljewna Kosmodemjanskaja wählte, sollte fernab allen Defätismus für sich sprechen.

6.–8.12., 19.30 Uhr, HTW-Gebäude A1, Wilhelminenhofstraße 75A, Berlin-Oberschöneweide, Eintritt 12, erm. 8 Euro

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2018, Seite 11, Feuilleton

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