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Ghosn womöglich bis Jahresende in Haft

Tokio. Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn bleibt möglicherweise bis Jahresende in Haft. Hintergrund sei ein neuer Vorwurf der Staatsanwaltschaft in Tokio, wie die Zeitung Sankei am Dienstag unter Berufung auf Insider berichtete. Ghosn und Ex-­Nissan-Manager Greg Kelly sollen demnach gegenüber der Steuerbehörde ihre Bezüge auch im Zeitraum von 2015 bis 2017 zu niedrig angegeben haben – bislang war lediglich von den fünf Jahren ab 2010 die Rede. Sobald die derzeitige Untersuchungshaft am 10. Dezember beendet sei, wollten die Ermittler die beiden Manager erneut festnehmen lassen. Ghosn, der auch Chef bei Renault ist, sitzt seit dem 19. November unter anderem wegen des Verdachts der Untreue im Gefängnis. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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