-
04.12.2018
- → Ausland
Ukrainische Matrosen in Moskau angeklagt
Moskau. Die russische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die 24 Besatzungsmitglieder der vor der Straße von Kertsch aufgebrachten ukrainischen Schiffe erhoben. Ihnen werde illegaler Grenzübertritt vorgeworfen, meldete die Agentur TASS am Montag unter Berufung auf den Anwalt Nikolai Polosow. Er habe jedoch keinen direkten Kontakt zu seinen Klienten, seit sie von der Halbinsel Krim nach Moskau verlegt wurden. Die Matrosen sollen mindestens zwei Monate in Untersuchungshaft bleiben. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
