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Weiter Streit in Thyssen-Führung

Essen. Thyssen-Krupp-Chef Guido Kerkhoff will sich von den erneuten Differenzen in der Konzernführung nicht irritieren lassen. »Wir haben einen funktionsfähigen Aufsichtsrat mit einem Aufsichtsratsvorsitzenden«, sagte der Manager am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz in Essen.

Spätestens seit der Fusion des Stahlbereiches mit »Tata Steel« steckt der Konzern in Turbulenzen, hauptsächlich, weil einige Großinvestoren andere Vorstellungen haben als der Vorstand. Insidern zufolge hatte sich der Aufsichtsrat (AR) am Tag zuvor nicht auf eine Berufung des scheidenden Daimler-Finanzvorstands Bodo Uebber einigen können. Dieser habe eine deutliche Erhöhung der Bezüge für die AR-Mitglieder gefordert, was die »Arbeitnehmerseite« im AR ablehne. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2018, Seite 5, Inland

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