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Gewerkschaftskritik an Plänen der GASAG AG

Berlin. Verdi kritisiert den vom Berliner Energieversorger Gasag geplanten Abbau von 300 Arbeitsplätzen. Neben dem Stellenabbau beabsichtige die neue Konzernspitze, den operativen Gewinn um ca. 50 Millionen Euro zu steigern, heißt es in einer Presseerklärung der Gewerkschaft von Montag. Aufgrund des Tarifvertrages zur Altersteilzeit vom 21.9.2012 zwischen der Gasag AG und Verdi seien betriebsbedingte Kündigungen der Gewerkschaft zufolge aber auszuschließen.

Auch in den zur Zeit laufenden Entgelttarifverhandlungen sei seitens der Gasag AG nicht erkennbar, dass das Unternehmen »die Leistungen der Beschäftigten anerkennt und angemessen honoriert«. So wurde die zuständige Gewerkschaftssekretärin Eva Heymer zitiert. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2018, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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