Zum Inhalt der Seite
Literatur

Für Paul Gratzik

Diesen Sonnabend wird in Berlin des Arbeiterdichters Paul Gratzik gedacht. Vier Monate nach seinem Tod lädt die Regisseurin Annekathrin Hendel in die Gastwirtschaft »Watt«, wo auch ihr Grimme-Preis ausgezeichneter Dokumentarfilm »Vaterlandsverräter« über Gratzik gezeigt wird. Der ehemalige jW-Kolumnist schrieb seit den sechziger Jahren Theaterstücke von sehr eigener Sprachwucht, die spätestens seit 1990 niemand mehr spielt. Nach dem Film tragen Harald Thieme, Kirsten Hildisch und Matthias Hering Ausschnitte aus der Dramolettserie »Hans Wurst in Mogadischu« vor, aus dem Roman »Friedas Ort« liest Maximillian Schäfer. (jW)

»Für Paul Gratzik«, Berlin, Watt, Metzerstr. 09, ab 18.30: »Vaterlandsverräter«, ab 20.30: Lesung

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2018, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!