-
12.10.2018
- → Sport
Abschied als Elfte
Nagoya. Bundestrainer Felix Koslowski hätte seiner Truppe einen siegreichen Abschied gewünscht. Daraus wurde aber nichts: Die letzte Partie bei der Volleyball-WM der Frauen in Japan ging für das DVV-Team klar 0:3 aus. Man habe gegen die Dominikanische Republik gemerkt, »dass bei uns die Akkus leer waren«. Der Sieg tags zuvor gegen Puerto Rico habe zu viel Kraft gekostet. »Die Dominikanische Republik war einfach frischer und konnte ihre physische Überlegenheit ausspielen«, sagte Koslowski. Die DVV-Frauen verpassten damit auch den angestrebten Platz unter den Top ten. Sie schlossen die Endrunde auf Platz elf ab. »Wir haben wirklich eine gute WM gespielt. In den letzten Tagen ist uns ein bisschen die Power verlorengegangen«, so Koslowski, der mit Einstellung und Entwicklung seines jungen Teams aber hochzufrieden war. Ihr letztes Spiel für die Auswahl machte Kapitänin Maren Fromm. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!