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Alleinerziehende: Risiko für Armut weiter hoch

Berlin. Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden ist einer Untersuchung zufolge anhaltend hoch. Im vergangenen Jahr seien 43 Prozent der Alleinerziehenden von Armut bedroht gewesen, heißt es in einer Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag. Demnach ist diese Quote seit Jahren fast unverändert und liegt deutlich höher als der Anteil der Armutsgefährdeten an der Gesamtbevölkerung von 16 Prozent. Etwa ein Fünftel der Eltern zieht ein oder mehrere Kinder ohne Partner groß, die meisten davon sind Frauen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2018, Seite 2, Inland

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