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Lehrerverband: Schulen brauchen viel mehr Geld

München. Nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbands müssten in den kommenden zehn Jahren zusätzlich rund 118 Milliarden Euro Investitionen in die Schulen fließen. Allein der Sanierungsbedarf für alte Gebäude und die Kosten für Neubauten belaufen sich demnach auf rund 48 Milliarden Euro, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger dem Nachrichtenmagazin Focus laut dessen Bericht vom Freitag. Dazu kommen rund 20 Milliarden Euro für den Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen, 40 Milliarden Euro für zusätzliche Lehrer und rund zehn Milliarden Euro für weitere Erzieher und Sozialarbeiter. Ohne die Investitionen befürchtet der Verbandschef einen schweren Rückschlag für das Schulsystem. Vor allem der Personalmangel könnte zu einem deutlichen Rückgang der Schülerleistungen führen. Nach Einschätzung des Verbands fehlen bundesweit 40.000 Lehrer. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2018, Seite 5, Inland

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